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Der kurze Druck-Check

Prüfen Sie Ihr Druckvorhaben für den Offsetdruck

1. Das richtige Dateiformat

Prüfen Sie die Vorgaben der Druckerei, die Sie mit Ihrem Druckauftrag beauftragen möchten. Das falsche Dateiformat kann längere Wartezeiten mit sich bringen. In der Regel aktzeprieren Online-Druckereien das JPG- und das PDF-Format.

2. Dateien als JPG - Komprimierungsverhältnis

Wenn Sie das JPG-Format nutzen, achten Sie darauf, dass die Datei kaum bis gar nicht komprimiert ist (möglichst bis gar keine unschönen Verfährbungen durch Komprimierung).

3. Das richtige Farbformat

Alle Druckvorlagen sollten in der Regel in das Farbformat CMYK umgewandelt sein. Wandeln Sie alle Objekte in CMYK um und speichern Sie Ihre Datei im CMYK. Sollten Sie bei einer Offsetdruckerei, die CMYK verlangt, eine Datei im RGB einreichen, so können die Farben bei Ihren gedruckten Dokumenten stark abweichen.

4. Schriften in PDF-Dateien

Achten Sie darauf, dass Sie alle Schriften in Ihre PDF-Datei einbetten. Zur Sicherheit können Sie die Schriften vor dem Export in Kurven umwandeln.

5. Die richtigen Abmessungen (inkl. Anschnitt)

In der Regel müssen Sie bei Druckaufträgen einen s.g. Anschnitt beachten. Beispiel: bei Visitenkarten im Offsetdruck mit einer Abmessung von 85mm x 55mm (das s.g. Endformat Ihrer Visitenkarte) und einem Anschnitt von 2mm, beträgt die Abmessung der druckfertigen Datei 89mm x 59mm. Alle Bilder die bis zum Rand reichen sollen sowie der Hintergrund Ihrer Vorlage, muss bis in den Anschnitt gezogen sein. Also bis zur Außenkante des Druckfomates 89mm x 59mm. So vermeiden Sie unschöne weiße Kanten, die an Ihrer Visitenkarte beim Beschnitt entstehen könnten.

Achten Sie auch darauf, dass die Abmessung auch in mm beim Export benutzt werden, nicht Pixel, Inch oder eine andere Einheit.

6. Die richtige Auflösung (DPI)

Achten Sie beim Exportieren der JPG- oder PDF-Datei auf die richtige Auflösung. Die meisten Druckereien empfehlen für Flyer bis A5 und Visitenkarten 600 DPI, für Fyler ab A4 und Briefbögen 300 DPI. Grafiken, die Sie wo möglich aus dem Internet haben und von Ihnen vergrößert wurden, sind meist mit in einer Auflösung von 72 DPI angelegt. Beim Umrechnen in 300 oder sogar 600 DPI entstehen unschöne Pixel. Solche Grafiken sind für den Offsetdruck ungeeignet.

7. Schnittmarken und Passkreuze

Viele Online-Druckereien verlangen Druckvorlagen ohne Schnittmarken und Passkreuze!

8. Keine Schreibfehler

Nichts ist ärgerlicher, als eine grafisch perfekt gedrucktes Exemplar, mit Schreibfelern. Lesen Sie nach dem Erstellen ruhig mehrmals Kontrolle, oder lassen Sie es von einer anderen Person gegenlesen.

Punkt für Punkt für den Druck

Gehen Sie jeden Punkt genau durch. Diese Punkte sind keine Garantie, aber sie sollten Ihnen bei Ihrem Druckvorhaben helfen. Keine Druckerei wird Ihren Auftrag reklamieren, nur weil Sie nett sind und vielleicht einen Fehler gemacht haben.